Bewegen und bewegen lassen

Coaching als effizientes Personal- und Selbstentwicklungsinstrument: Die Führungspraxis wandelt sich aktuell fundamental, ebenso die dafür benötigten Kompetenzen. Gefordert sind daher neue Instrumente der Personalentwicklung. Eine vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) herausgegebene Studie aus dem Jahr 2014 sieht drei wesentliche Entwicklungen:

  • „Flexibilität und Diversität (als) weitgehend akzeptierte Erfolgsfaktoren“
  • Prozesskompetenz als „aktuell wichtigstes Entwicklungsziel“ und
  • „Selbst organisierende Netzwerke“ als bevorzugtes Zukunftsmodell 

Laut der Studie halten fast ein Drittel aller Führungskräfte persönliches Coaching für ein unverzichtbares Werkzeug. Damit ist Coaching als prozessorientiertes Instrument für Entscheidungsträger nicht nur angekommen, sondern bereits unverzichtbar. Die Akademie für Führungskräfte bietet in Kooperation mit der Hochschule Fresenius ONLINEPLUS eine zeitgemäße Qualifizierung zum Coach im Business an. Die Teilnehmer erhalten eine umfassende Ausbildung als Grundlage für eine empathische und unterstützende Führungskultur. Unter der Leitung von Ingo Wölfl eignen sie sich die Handlungs- und Methodensicherheit an, die sie als erfolgreicher Coach benötigen: Sie lernen, Menschen prozess- und lösungsorientiert zu begleiten. Eine Kompetenz, die für agile Unternehmen unbedingt erforderlich ist.

„Im Gegensatz zu Trainings, in denen Inhalte anschlussfähig aufbereitet werden, steht im Coaching das Ziel des Coaches im Fokus und der Coach begleitet“, erläutert Ingo Wölfl . Als „Pacing and Leading“ (mitgehen und führen) ist Coaching mehr als Hilfe zur Selbsthilfe. Der Coach hilft, eine Veränderungsarchitektur zu entwerfen. Er ist reflexive Oberfläche, Provokateur, Katalysator, fachlicher Sparringspartner und emphatisches Gegenüber. So wird Coaching zum maßgeschneiderten Instrument der Personalentwicklung – es bewegt Beweger!

Durch die Selbst(er)kenntnis entsteht für den Einzelnen eine solide Basis, auf der sich Veränderungen erreichen lassen. Dazu nutzt er eine ebenso komplexe wie wirksame Veränderungsmatrix, einen Maßanzug für den Selfmanager. Die Erkenntnisse auf dem Weg dahin sind meist so hilfreich wie das Erreichen des Zieles selbst.