Wie Loyalität durch innere Haltung entsteht

Der Projektleiter, der mit seinen Zielen erheblich unter Druck steht, muss die innere Haltung berücksichtigen – die eigene und die der Menschen, auf die er zur Erreichung seiner Ziele angewiesen ist.

Die Hirnforschung ist an diesem Punkt ganz eindeutig: Spitzenleistung entsteht an der Nahtstelle aus fachlicher Kompetenz einerseits und dem „freien Willen“ andererseits, also meiner Einstellung. Dies setzt allerdings das Bewusstsein voraus, die Bedeutung der eigenen Selbststeuerung und deren Kommunikation in das Projektteam hinein zu erkennen. Wie trainiere ich, über mich zu sprechen und so den Raum für Verantwortung jedes Teammitglieds für das Ganze entstehen zu lassen? Eben hier entstehen über persönliche Beziehung und Bindung Verbindlichkeit, Loyalität und Durchhaltevermögen. Wertschätzende Kommunikation bei Gelingen und Konflikten bestätigt und festigt diese „Synapse“, also erklärt den entstehenden „freien Willen“ bei Teams, die lustvoll, sinnvoll und beziehungsorientiert miteinander arbeiten.

Alexander Höhn
Dipl.-Soz.päd., Schwerpunkte: strategische Prozesssteuerung, Coaching im Top-Management

Alexander Höhn

„Allem Anfang wohnt ein Zauber inne ...“ Dieses Hessezitat beschreibt gut die Atmosphäre des Anfangs innerhalb eines Projektteams. Nach einigen Wochen zeigen sich allerdings Ermüdungserscheinungen. Manche Projekte drohen gar zu „versanden“. Um dieses Problem zu lösen, darf man nicht auf der fachlichen Ebene verharren.

 

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